Start Anonymes Surfen Haben US Forscher das Tor Netzwerk entschlüsselt?

Haben US Forscher das Tor Netzwerk entschlüsselt?

Das Tor Netzwerk gibt es erst seit ein paar Jahren und in seinen jungen Tagen schien es, als würde das Netzwerk nur von einer kleinen Gruppe von Technik Liebhabern benutzt werden.  Der Schutz der eigenen online Privatsphäre, hatte für einen Großteil der Internetnutzer nicht unbedingt die höchste Bedeutung. Das Thema sei zu abstrakt und eine Rückkehr zu Stasi – Praktiken sei in der modernen Zeit nicht zu erwarten. Falsch gedacht. Aller spätestens nach den Aussagen von Edward Snowden durfte Internet Nutzern klar geworden sein, dass nicht nur die IP – Adresse gespeichert wird, sondern auch scheinbare belanglose Informationen, wie den Wechsel des Arbeitgebers und dass die Lust Daten zu sammeln noch lange nicht vorbei ist.

Wurden Forscher dafür bezahlt, das Tor Netzwerk zu hacken?

Als der Umfang der Datenspeicherung deutlich wurde, begannen immer mehr Menschen Tor zu nutzen. Ganz zum Leidwesen einer Organisation, die das so nicht hinnehmen wollte. Nur leider fehlte das Know –How und es wurden eventuell Wissenschaftler von der Carnegie Mellon Universität (CMU) engagiert, die das Tor Netzwerk hacken sollten. Wer auch immer hinter der Attacke steckte, die Forscher haben sich nicht dazu geäußert, er hatte Erfolg.

TOR VPN

Letztes Jahr soll eine regelrechte Hack – Kampagne geführt worden sein, die das Netzwerk in seinem Fundament erschütterte. Zwar versuchten die Betreiber des Netzwerkes durch Software Updates und neuem Code die Angriffe abzuwehren, doch sie hatten damit keinen Erfolg. Verantwortliche des Hacks sind nicht in die Knotenpunkte des Netzwerkes eingedrungen, hatten aber wohlmöglich so viel Einsicht in das Netzwerk, dass Datenströme verfolgt werden konnten.

Der Beigeschmack des Tor Netzwerks

Die Betreiber von Tor waren erschüttert und unterstrichen, dass der Hack zu weit gegangen sei, weil dabei auch unschuldige Nutzer ausgespäht wurden. Schließlich ist die Nutzung von Tor nicht illegal, nur kommuniziert sie, dass der Nutzer vielleicht etwas zu verbergen hat, da es in der Regel für das Deepweb genutzt wird und Otto Normal Verbraucher kaum davon Gebrauch machen.

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Die De- Anonymisierung von Datenströmen, die harmlosen Nutzern zu zuschreiben ist, ist schon schlimm genug und zeigt, dass alle Nutzer quasi in einen Topf geworfen werden. Dazu kommt, dass der Hack eventuell einen Präzedenzfall darstellt. Wenn sich die Anschuldigungen bewahrheiten, dann hat eine Regierungsorganisation einer zivilen Einrichtung den Auftrag für den Hack gegeben.

Die Operation Onymous war vermutlich nur der erste Schlag

Fingerabdruck

Netzwerk Betreiber vermuten das FBI dahinter. Interessanterweise haben Forscher der CMU auf der Black Hat Sicherheits Konferenz dargestellt, dass sie in das Tor Netzwerk eindringen könnten und dass das Eindringen unter dem Einsatz weniger Ressourcen zustande kommen kann. Auf diese Weise sollte der anonymisierte Traffic personalisiert werden und dadurch würde der Sinn vom Tor Netzwerk natürlich infrage gestellt werden.

Anno 2015 hat für viele Menschen das Tor Netzwerk sowieso schon einen Teil seines Zaubers verloren. Eine geglückte Operationen gegen Silk Road, die Teil der Operation Onymous war, lies die Community aufhorchen und läutete den Anfang vom Ende ein. Darüber hinaus wurden auch andere Plattformen hochgenommen. Übrigens, die Plattform Shiny Flakes, bei der Drogen über das Deep Web bestellt werden konnten und deren ehemaliger Betreiber nun zu einer sieben jährigen Haftstrafe verurteilt wurde, soll wohl nicht durch die Erkenntnisse der Operation Onymous entdeckt worden sein. Viel mehr waren es banale Fehler, die Maximilian S. überführt haben sollen.

Ist Tor noch anonym und sicher?

Es scheint, als wäre das Tor Netzwerk nicht mehr das Nonplus – Ultra, wenn es darum geht sich anonym im Internet zu sein. Zwar ist davon auszugehen, dass es neue Methoden oder Verbesserungen der Technik geben wird, aber der erfolgreiche Hack gegen das Tor Netzwerk zerstört den Glauben an die hundertprozentige Sicherheit, die das Netzwerk geben sollte. Angeblich war an diesem Hack eine Summe von 1 Million Dollar verbunden. Im Vergleich zu dem Schaden, der auf Seiten der Nutzer entstanden ist, ist das ein geringer Preis. Neben Daten ging nämlich noch etwas anderes verloren, nämlich Vertrauen und bevor das wieder hergestellt ist, wird einige Zeit vergehen.

 

 

 

 

 

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Mein Name ist Dennis Klahn und arbeite seit meines Studiums im Bereich der Internet Security. Schwerpunkt meiner Arbeit ist es meinen Kunden einen optimalen Rund um Schutz vor allem Gefahren der IT Welt zu bieten. Ich verfasse zum Thema Internetzschutz und Datenschutz etliche Artikel, um neben dem Geschäftlichen Sektor auch Privat Anbieter vor lauernden Gefahren im Alltag zu warnen und zu schützen.

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