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VPN und Metadaten

In diesem Text geht es um den Schutz von Internetnutzern, der durch die Verwendung von einem VPN verbessert werden kann. Insbesondere wegen der Zustimmung der großen Koalition zur Vorratsdatenspeicherung. Auch wenn bereits viele politische Stimmen angekündigt haben, dass Gesetz einem Gericht vorzulegen, in der Meinung, dass das Gesetz so oder so gekippt wird.

Metadaten gehören zur Kommunikation

Das ist aber erst mal Zukunftsmusik. Fakt ist, dass die Vorratsdatenspeicherung kommen wird und mit ihr viele Unannehmlichkeiten für Nutzer. Denn das Argument, dass nur jemand der etwas zu verbergen hat, etwas gegen die Vorratsdatenspeicherung haben kann, ist Unsinn. Wir haben alle unsere Geheimnisse. Manche haben große Geheimnisse und manche haben kleine Geheimnisse. Im Fokus stehen bei der Vorratsdatenspeicherung die Metadaten. Doch was sind Metadaten eigentlich?

Metadaten sind Daten, die durch die Internetnutzung entstehen. Dazu gehören zum Beispiel der Tag und die Uhrzeit, an dem das Internet genutzt wurde. Zu den Metadaten zählen ebenfalls die IP – Adresse und die aufgerufenen Internetseiten. Sie lassen also nur auf den ersten Blick keinen Rückschluss auf die Person zu, die im Internet surft. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich aber, dass das nicht stimmt. Denn über eine IP – Adresse kann sehr wohl der Standort des Rechners und damit zumindest der in Betracht kommende Personenkreis eingegrenzt werden. Übrigens, greift die Vorratsdatenspeicherung auch, wenn Sie nicht im Verdacht stehen. Es werden alle Bürger ausnahmslos und ohne Grund überwacht.

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Tor kann einfach genutzt werden

An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass über die verschiedenen Methoden nur informiert wird und keinesfalls jemand motiviert werden soll, einen dieser Dienste zu nutzen. Also los geht’s. Ein Weg, dem entgegen zu gehen, ist Tor. Tor steht für „The Onion Browser“. Er folgt also dem Prinzip einer Zwiebel und besteht aus mehreren Schichten. Durch diese Schichten wird die IP – Adresse geleitet und am Ende des Prozesses ist es nicht mehr nachzuvollziehen, woher die IP – Adresse ursprünglich gekommen ist.

Der Vorteil von Tor liegt darin, dass es mittlerweile auch Browser basiert funktioniert und kein Anbieter dahinter steht, dem man seine Daten übermittelt, wie es zum Beispiel beim VPN der Fall ist. Allerdings haben einige Fälle in der letzten Zeit auch deutlich gemacht, dass Tor vielleicht nicht die allerbeste Lösung ist. Dennoch ist sie nah am Optimum und Nutzer können zusätzlich dazu, auch ein VPN verwenden. Auch einzeln kann ein VPN hilfreich sein. Varianten gibt es viele und einige sind sogar gratis. Allerdings verlangen sie, dass die Informationen vom Nutzer an sie übermittelt werden, ein Punkt, der vielen Nutzern missfällt.

I love your data

Technik vs. Vorratsdatenspeicherung

Welchen Weg Sie auch gehen werden. Dass die Vorratsdatenspeicherung kommen wird, ist sicher. Mit ihr auch alle Vor- und Nachteile, die sich durch sie ergeben können, wie zum Beispiel die frühzeitige Erkennung eines Strafdelikts und die Überwachung der Allgemeinheit. In wieweit sich die Vorratsdatenspeicherung durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist aber, dass sich Technikbegeisterte schon jetzt, um einen Work- Around bemühen. Es bleibt spannend im Internet.

Da das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung aber schon einmal kassiert wurde, können Internetnutzer zumindest vorsichtig optimistisch sein, dass das auch dieses Mal wieder geschieht. Auf die Entscheidung werden wir aber wohl nicht mehr allzu lange warten müssen.

 

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Mein Name ist Dennis Klahn und arbeite seit meines Studiums im Bereich der Internet Security. Schwerpunkt meiner Arbeit ist es meinen Kunden einen optimalen Rund um Schutz vor allem Gefahren der IT Welt zu bieten. Ich verfasse zum Thema Internetzschutz und Datenschutz etliche Artikel, um neben dem Geschäftlichen Sektor auch Privat Anbieter vor lauernden Gefahren im Alltag zu warnen und zu schützen.

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