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Warum ein VPN für Blackhat SEO so wichtig ist

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist in Deutschland angekommen. Im Gegensatz zu einigen Ländern in Europa herrscht in Deutschland ein großer Konkurrenzdruck im Bereich SEO. Die Gründe dafür sind nicht eindeutig und sollen im weiteren Verlauf keine Rolle spielen, was bei SEO aber eindeutig eine Rolle spielt, sind die verschiedenen, teilweise unlauteren Mittel, mit denen gute Ergebnisse in den Suchmaschinen erzielt werden können.

Wie immer gibt es auch hier einige Abkürzungen, die man nehmen kann, um schneller zu sein als die Konkurrenz und so einen monetären Vorteil zu erhalten. Diese Mittel finden sich vor allem im Blackhat Bereich. Dazu zählen zum Beispiel Fake Whois Informationen, mit denen anschließend ein PBN erstellt wird. Ein PBN ist ein „Personal Blog Network“. Dieses Netzwerk besteht in der Regel aus mehreren abgelaufenen Webseiten, die von Suchmaschinen, insbesondere von Google, als vertrauenswürdig beschrieben werden und einen hohe Autorität haben.

VPN als Stütze für gutes Ranking

Google findet das aber gar nicht lustig und versucht schon seit einiger Zeit gegen diese PBNs vorzugehen. Doch das ist selbst für den Suchmaschinen Riesen keine leichte Aufgabe, wie das letzte Pinguin Update gezeigt hat. Vor gut einem Jahr zitterte die Blackhat Gemeinschaft, da befürchtet wurde, dass das Update auch PBNs lokalisieren würde. Die Folgen für die Webmaster wären verheerend gewesen. Ihr Domain wäre aus dem Google Index gestrichen worden und ihre Einnahmen wären verloren gewesen.

PBN Netzwerk

Das war der Punkt erreicht, als mehr und mehr Nutzer darüber nachdachten, ihre sogenannten „Footprints“ also Spuren zu verwischen. Neben Fake Whois Informationen, die zumindest bei einer ausländischen TLD möglich sind, haben viele Nutzer begonnen ein VPN zu verwenden. So wurde um Beispiel „Hide my Ass“ genutzt, um zu verschleiern, dass die PBNs von derselben IP Adresse gebaut wurden. Nutzer fingen an, für jedes einzelne PBN eine neue VPN Verbindung herzustellen, damit sie sichergehen konnten, dass sie keine Spuren hinterlassen.

Hier geht zu zum IPVanish VPN Testbericht

Aber SEO Betreiber hatten und haben auch andere Gründe ein VPN zu nutzen. Viele von ihnen zelebrieren den „Laptop Lifestyle“. Sie haben zwar einen festen Wohnsitz, sind aber mehr oder weniger ständig unterwegs und manchmal müssen sie sich leider über ein öffentliches Netzwerk einwählen, um arbeiten zu können. Dass dabei sensible Daten geklaut werden können, dürfte bekannt sein. Darum nutzten sie VPNs um ihre Daten zu schützen.

GEO Sperren mit Hilfe von VPN umgehen

Dazu kommt, dass einige SEO Betreiber regelmäßig Geo Sperren umgehen müssen. Dabei kann ein VPN Client helfen. Kurz um: Ein Unternehmer im Bereich SEO wird heutzutage vermutlich nicht mehr um die Verwendung eines VPN Client herumkommen. Vor allem, wenn er Blackhat Methoden anwendet. Dazu zählen zum Beispiel PBNs. Das sind in der Regel abgelaufene Webseiten, die die Rankings der Hauptseite durch Verlinkungen verbessern sollen. Da Google das aber verbietet, versuchen PBN Nutzer ihre Spuren zu verwischen. Das geschieht unter anderem durch ein VPN Client, wie zum Beispiel Hide my Ass. Es gibt aber auch weitere Gründe, die die Verfechter des Laptop Lifestyles dazu bewegen, einen VPN Client zu nutzen. Dazu zählt neben der gefälschten Identität bei einer ausländischen TLD auch die Sicherheit der eigenen Daten.

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